Vielfältig und lebendig.                                                     

Nicht immer im Mittelpunkt - aber geliebt.

Zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichteten die Römer auf dem heutigen Münsterhügel eine befestigte Anlage. Aus diesem römischen Stützpunkt entwickelte sich im Frühmittelalter eine städtische Siedlung, die den römischen Namen 'Constantia' beibehielt. Vom 6. Jahrhundert bis zum Jahre 1827 war Konstanz Bischofssitz des größten deutschen Bistums.

 

Ihre Blütezeit erlebte die Stadt vom 10. bis 14. Jahrhundert: Konstanz lag im Schnittpunkt der Handelsstraßen nach Oberitalien, Frankreich und Osteuropa und avancierte zu einem wichtigen Handelpaltz für Pelze, Leinen und Gewürze. Die damalige Bedeutung der Stadt zeigt sich auch darin, dass Konstanz als Versammlungsort eines Konzils ausgewählt wurde.

 

Von 1414 bis 1418 tagten hier Kirchenvertreter aus allen europäischen Ländern und wählten Oddo di Colonna als Martin V. zum neuen Papst.

Wappenbanner in den Gassen der Niederburg

Im Rahmen des Konzil-

jubiläums wehen 102 farbige Wappenbanner seit Ende April 2014 über den Gassen der Niederburg. Denn dieser älteste Stadtteil mit historischem Münster war unter anderem ein wesentlicher Schauplatz während des 4jährigen Konstanzer Konzils. Grund genug an diesem 0rt die auf 80 x 200 cm Fahnentücher abgebildeten Wappen der Teilnehmer zu präsentieren, die vor 600 Jahren eine wichtige Rolle bei diesem Weltgeschehen gespielt haben.

 

Dank einiger Sponsoren aus dem Kreis der Gewerbetreibenden und der Bewohner aus dem Quartier sowie auch Gönner aus anderen Stadtteilen, konnten die Banner zum größten Teil finanziert werden.

Der Verein hofft auf weiter Untertsützung. Alle Sponsoren bekommen auf Wunsch nach den 5 Jahren des Konziljubiläums die von ihnen gestifteten Wappenbanner zur eigenen Verwendung als Geschnek überreicht.

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